Ein bisschen aus der Geschichte:

Die Occhi-Handarbeit kam im Mittelalter als Makuk nach Europa, da es aber eine weltweit verbreitete Technik war, ist der wirkliche und ursprüngliche Name in Vergessenheit geraten. Sogar in ägyptischen Grabstätten hat man Arbeiten gefunden, die dem Occhi zuzuordnen sind. In Italien ist sie unter der Bezeichnung "Chiacchierino", in Frankreich unter "Frivolité", in England unter "Tatting" bekannt. In Deutschland hat sich die Bezeichnung "Occhi" durchgesetzt, aber auch die Bezeichnung "Schiffchenarbeit" wird verwendet.

In den europäischen Anfängen war es eine Handarbeit der hochadeligen Damen, dann des Bürgertums und immer wieder geriet sie in Vergessenheit. Ich selbst hatte nie eine Ahnung davon, wie verbreitet diese schöne Handarbeit heute in Europa und wohl auch in den USA ist. Erst durch das Internet bin ich darauf aufmerksam geworden und musste feststellen, dass ich nicht die Erste bin, die dieses Medium entdeckt hat. Anhand meiner "Occhi Bücher" konnte ich feststellen, dass diese (Erscheinungsdatum 1984 bis 1998) inzwischen fast alle vergriffen sind. Also folgere ich daraus, dass in dieser Zeit ein Boom auf diese Handarbeit eingesetzt haben muss.

Madame Dange
Geschichte